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Unsere Produkte sind wirklich REGIONAL, denn wir legen Wert auf kurze Transportwege. Unser Schlachtvieh legt nur Wege von 10 bis 50 km zurück. Der Stress für die Tiere wird so gering wie möglich gehalten. Direkt nach der Schlachtung beginnt die Weiterverarbeitung. Wir stellen 95 % unseres Wurstsortiments selbst her. Nur wenige Tage später finden Sie die Produkte schon im Verkauf.

Wir beziehen den Großteil unserer Schweine von der Jüterboger Agrargenossenschaft. Die Tiere werden artgerecht in einem hellen Strohstall mit viel Platz gehalten. Es gibt verschiedene Bereiche zwischen denen die Tiere selbstständig wählen können. Einen Fressbereich, Ruhebereich und Kotbereich, denn die Schwein lieben Sauberkeit. Auch die Entstehung von Amoniak wird durch Stroh reduziert und es gibt keinen typischen Stallgeruch. Das Stroh ermöglicht zudem, dass die Schweine ihren natürlichen Bedürfnissen nachgehen können (wie z.B. ihrem Wühlverhalten) und ständig in Bewegung sind. So können die geselligen Tiere als große Gruppe stressfrei zusammenleben. Mal liegen sie alle eng aneinander im Stroh und genießen das Zusammensein, mal rennen sie laut grunzend um die Wette. Außerdem können sie jederzeit knabbern und Spielzeug z.B. Ketten nutzen. Das

alles bewirkt, dass unsere Schweine sehr ausgeglichen sind und sich „sauwohl" fühlen.

TIERWOHL STEHT BEI UNSEREM PARTNER, DER

JÜTERBOGER AGRARGESELLSCHAFT, AN ERSTER STELLE!

FUTTER:

Gefüttert wird Getreide von den fruchtbaren Feldern rund um Jüterbog - Roggen, Gerste, Weizen. Das Futter enthält

keine Antibiotika, keine Medikamente, keine Wachstumsförderer und keine Tiermehle.

RASSE:

Schweinezüchter schätzen die „Robustheit“ der Durocs und Spitzenköche auf der ganzen Welt ihr „butterzartes

Fleisch“ und das „feine Aroma“. Duroc Schweine sind eine rund 250 Jahre alte, aus den USA stammende Kreuzung von roten Jersey-Schweinen und europäischen Iberico Schweinen, die einst per Schiff nach Übersee importiert wurden.

FLEISCH:

Das zarte Muskelfleisch der Duroc Schweine zeichnet sich vor allem durch ein hohes Maß an intramuskulärem Fett

aus, das eine sehr feine Marmorierung mit sich bringt. Neben dem optischen Genuss bleibt das Fleisch dadurch auch beim Garen besonders Zart und erhält ein tiefes, unverwechselbares Aroma.

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Morgens austreiben, den Tag mit Hunden und Herde in freier Landschaft verbringen und abends zurück in den Stall – so stellen sich sicher viele den Beruf des Schäfers­ vor. Diese romantische Vorstellung stimmt jedoch heut-
­zutage nicht mehr mit dem realen Berufsbild ­überein. Schäfer sein, bedeutet harte Arbeit!

 

Jürgen Körner ist Schäfer mit Leib und Seele. Er hat den Beruf von der Pike auf gelernt, ist seit 1991 Schäfer­meister und seit 2003 selbstständig mit seinen Herden im Raum Teltow-Fläming unterwegs. Mittlerweile gehören ihm ungefähr 2000 Schafe. Er hat sich auf die Rassen Bentheimer Landschafe und Suffolks spezialisiert.

 

Zum Schutz seiner Herden vor Wölfen setzt Jürgen Körner auf Pyrenäenberghunde. In jeder Schafherde befinden sich zwei bis vier dieser tapsigen, kuscheligen Riesen. ­Die Hunde leben das ganze Jahr mit den Schafen auf der Weide als Teil ­der Herde.

DIE LÄMMER WACHSEN IN FREIER NATUR AUF UND WEIDEN AUF FRISCHEN WIESEN MIT VIELEN WIESENKRÄUTERN. 

Bei so vielen Tieren hat der Schäfer gut zu tun. Täglich müssen alle Elektrozäune abgeschritten und auf Beschädigungen kon­trolliert werden. Da kommen so einige Kilometer zusammen. Auch ­müssen die Hunde täglich, egal bei welchem Wetter, versorgt werden – von dem ganzen Papierkram, der Fahrerei und Organisation der Herden ganz zu schweigen. Allein ist das alles nicht zu schaffen. Unterstützung erhält er von seinen ­Mitarbeitern, die sich gemeinsam mit ihm, um die Schafe ­kümmern sowie seiner Frau, die sich neben Ihrem Vollzeit-Job als Krankenschwester mit größter Hingabe, um die Hunde kümmert. Die Schäferei, sagt Jürgen Körner, benötigt heutzutage viel ­Idealismus. Richtig Urlaub haben er und seine Familie zuletzt vor seiner Selbstständigkeit gemacht.

Schafe sind robust und anpassungsfähig, sie fühlen sich sogar auf Feuchtwiesen oder im Moor wohl. Und sie leisten ganze Arbeit: Sie „mähen“ zuverlässig Wiesen, die sich für eine Rinderbeweidung oder das Mähen mit Maschinen ,nicht eignen. Schafe hinterlassen keine Trittschäden. Sie düngen „im Vorübergehen“ in sehr geringem­ Umfang das Grünland.

 

Die Schafe tragen auch zur Vernetzung von Lebensräumen und zu einer höheren Artenvielfalt bei, da sich in ihrer Wolle Samen und kleine Tiere verfangen, die dann weiter transportiert werden. Dies ist wichtig für viele bedrohte Pflanzenarten und auch für Insekten. Die Beweidung mit Schafen leistet daher auch einen wichtigen Beitrag für den Biotopverbund.

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